
50 Kilometer. Mehr Abstand ist nicht zwischen Kemnath und Cheb – und die Region zwischen Bayern und Böhmen lebt schon lange von gemeinsamen Projekten, persönlichen Verbindungen und dem Willen, Grenzen als das zu sehen, was sie sind: Treffpunkte, keine Trennlinien.
Genau in diesem Geist haben wir uns mit Tomas Linda zusammengesetzt – Stadtrat in Cheb (Eger) und Vorstandsvorsitzender der Wirtschaftskammer der Karlsbader Region, dem offiziellen gesetzlichen Vertreter aller Unternehmer in Tschechien für den Karlsbader Kreis. Ein Mann mit klarer Haltung: Unternehmer sollen die Haupttriebkraft für positive Veränderung sein – in der Wirtschaft und in der Gesellschaft. Das klingt für uns nicht nur gut, das klingt vertraut.
Ein echtes, funktionierendes Netzwerk auf beiden Seiten der Grenze. Eines, das nicht nur auf dem Papier existiert, sondern wo sich Gründer, Unternehmer und Macher wirklich austauschen, voneinander lernen und gegenseitig Türen aufmachen.
Die Ideen aus dem Gespräch zeigen klar: Da ist viel Potenzial. Gemeinsame Formate für Gründer und Unternehmer stehen im Raum – ein erster konkreter Schritt könnte schon bald unsere GründerWerkstatt sein (nächster Termin: 17. April). Dazu kommen Gedanken rund um Talentförderung, den Austausch zwischen dem Campus Kemnath und tschechischen Hochschulen sowie weitere Ansätze, die wir gerade gemeinsam entwickeln.
Vieles ist noch offen – und das ist gut so. Gute Netzwerke brauchen Zeit, um zu wachsen.
Erste gemeinsame Termine werden geplant. Die Verbindung steht. Und wir sind gespannt, was daraus wird – weil wir überzeugt sind: Im ländlichen Raum entsteht das Beste dann, wenn Menschen aufeinander zugehen und einfach anfangen.
Du willst dabei sein, wenn das Netzwerk wächst? Komm zur GründerWerkstatt am 17. April – oder schreib uns einfach. Und wenn du jemanden kennst, der Verbindungen zwischen Bayern und Tschechien sucht: Weiterleiten ist ausdrücklich erwünscht.